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Wie baust du Fitnessmotivation als Anfänger auf und bleibst kontinuierlich an deinem Fitnessprogramm dran?

Fitnessmotivation Anfänger

Inhaltsverzeichnis

Du bist hier genau richtig, denn nicht nur Motivation und Disziplin gehört zu einem beständigen Fitnessprogramm dazu, sondern auch die Ausdauer.
Und mit Ausdauer meine ich, deine Fitnessmotivation.

Was ist eigentlich Fitnessmotivation?

Zunächst einmal müssen wir erstmal die Abgrenzung schaffen zwischen Motivation und Fitness
 

Begriff Motivation

Motivation bezeichnet das auf emotionaler bzw. neuronaler Aktivierung beruhende Streben nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten.
 
  • Intrinsische Motivation

    Innere, aus dem Individuum heraus entstehende Motivation (z. B. Interesse oder Freude). Diese Art von Motivation ist ein ganz klarer Favorit für Eigeninitiative für deine Fitnessmotivation. Hier treibst du dich selbst an und brauchst nur dich selbst oder vielleicht ein paar Inspirationen.

  • Extrinsische Motivation

    Anreiz wirkt von außen auf das Individuum ein (z. B. Belohnung, Zwang), fallen diese Faktoren weg, wird das Verhalten nicht mehr gezeigt. Das kann bei der Fitnessmotivation auch ein Wettbewerb sein. Wenn es keinen Wettbewerb mehr gebe in der Fitnesswelt, würden sicherlich einige nicht mehr ins Fitnessstudio gehen.

Wie kannst du deine Motivation fördern?

  • Neugier wecken.
  • Lob und Belohnung.
  • Vernünftiges Maß zwischen Über- und Unterforderung wählen.
  • Für langfristige Ziele erreichbare Zwischenziele setzen.
  • Angemessene Vergleiche anstellen.
  • Wettkämpfe / Herausforderungen nach unterschiedlichen Mustern anbieten.
  • Angebote für unterschiedliche Beanspruchung bereitstellen.
  • Herstellen sozialer Bezüge.

Begriff Fitness

Gemäß Duden beschreibt Fitness eine gute körperliche Verfassung bzw. Leistungsfähigkeit aufgrund eines planmäßigen sportlichen Trainings.
Fitness im Sport hat das Ziel, durch Training den körperlichen Gesamtzustand zu verbessern, zu erhalten oder den Verlust der Leistungsfähigkeit zu minimieren.
Fitness im Zusammenhang mit Gesundheit hat das Ziel, Maßnahmen zu treffen, um Erkrankungen vorzubeugen
 
Neben der eigentlichen Fitnessmotivation die du entwickeln solltest, gibt es natürlich noch andere weitere wichtige Faktoren, die du hier nachlesen kannst: 
 
  • Tagesplanung
  • Trainingsplanung
  • Fitnessübungen
  • Trainingsprinzipien
  • Belastungen
Aber nun weiter zum eigentlichen Thema. 
Deiner Fitnessmotivation

10 Positive Effekte beim Fitnesstraining

Um dir nochmal einiges zu verdeutlichen, damit deine Fitnessmotivation steigt, solltest du dir immer wieder vor Augen halten, warum du mit Fitness begonnen hast oder beginnen möchtest.
 
Es gibt einige deutliche positive Effekte die du spürst, sobald mit deinem Training beginnst, hier haben wir dir 10 positive Effekte aufgelistet.
Somit steht deiner Fitnessmotivation nichts mehr im Weg.
 

Dein Körper wird allgemein stärker

Einer der offensichtlichsten Vorteile von Krafttraining und Fitnesstraining, egal in welcher Form du dieses ausführst, es wird deinen Körper stärken.

Deine Muskulatur passt sich deinen Trainingsreizen an und das ab der ersten Fitnesseinheit, sie sorgt dafür das du bei deinem nächsten Training die gleiche, wenn nicht sogar bessere Leistung bringst.

Dabei solltest du darauf achten genügend Regeneration und Regenerationstage einzuhalten, damit du keine Leistungseinbrüche bekommst, sonst ist es schnell vorbei mit deiner Fitnessmotivation.

Somit erhältst du einen Kraftzuwachs, sofern deine Leistung optimal gewesen ist.

Es wird angenommen, dass die umgekehrte Beziehung zwischen Kraft pro Querschnittseinheit und Querschnittsfläche teilweise auf einen vergrößerten Federwinkel der größeren Muskeln zurückzuführen ist.

Diese gewonnene Kraft wirst du im Alltag spüren, nicht nur das er dir leichter fallen wird Sachen zu heben, sondern auch länger halten zu können.

Untersuchungen zeigen, dass Muskelstärke bereits im frühen Kindesalter gefördert wird und dabei eine tragende Rolle spielt für die zukünftigen Handhabungen im Fitness.

Kinder mit einem höheren Körpergewicht haben später im Leben tendenziell mehr Muskelmasse. 

Dabei natürlich zu beachten, dass diese Kinder nicht in ihren jungen Jahren zu Übergewicht neigen oder sogar übergewichtig sind, dass führt dann zum genauen Gegenteil.

Muskeln wirken attraktiver

Muskeln gelten in nach wie vor in vielen Weltkulturen als attraktiv, besonders bei Männern.

Bereits Arnold Schwarzenegger hatte in seiner Blueprint Series erzählt, dass insgeheim ein trainierter für Disziplin steht. Dazu natürlich auch für Erfolg und Ansehnlichkeit. 

Ganz klar, dass dies auch mit Stärke einhergeht.

Bereits in den Antiken waren die Marmorskulpturen sehr von Muskeln geprägt, zumindest bei den männlichen Bilder und diese wurde oft als ästhetisch empfunden.

Dieses Ideal von Körperkult und Ästhetik hat sich über die Jahrhunderte gehalten.

Natürlich hängt es von deinem persönlichen Geschmack ab, wie du Ästhetik definierst und was für dich persönlich als attraktiv zählt, doch Muskelmasse wird oft als attraktiv angesehen.

Fitnesstraining und Muskeln wirken als Unterstützung beim Abnehmen

Wenn du abnehmen möchtest, ist Krafttraining ein perfekter Begleiter.

Nicht nur das du bei deinem Training weitere Kalorien verbrennst, sondern auch deine Muskelmasse erhöhst und deinen Kalorienverbrauch im Ruhezustand.

Selbst wenn du sitzt oder schläfst, benötigt dein Körper mehr Energie, um die Muskeln zu erhalten. Das führt langfristig zu einem effektiveren Fettabbau und Stoffwechsel, der dir beim Abnehmen dienlich ist, ohne das du noch weitere Schritte für deinen Körper tust.

In Kombination mit einer Ernährung die ebenfalls für deine Ziele dienlich ist, wirst du langfristig dadurch unterstützt und verbesserst auch deinen Stoffwechsel auf lange Sicht.

So bleibt der Grundumsatz hoch, und du nimmst leichter ab, dein Spiegelbild wird es dir danken.

Längere Lebenserwartung (vielleicht)

Es kann dazu führen, aber bis jetzt hat dies noch niemand wirklich beweisen können.

Es gibt immer mal wieder Studien darüber, wie eine die zeigt, wer einen hohen Muskelanteil und einen niedrigen Körperfettanteil hat, lebt tendenziell länger.

Dennoch muss man immer wieder dazu sagen, also ich sage das jedes Mal auch zu meinen Trainee, wenn die etwas darüber lesen:

„Wenn du eine Korrelation finden willst, dann findest du eine oder stellst einfach eine auf“ 

Und so ist es auch bei diesen Studien. Wie lange die Testpersonen gelebt hätten ohne den erhöhten Muskelanteil und geringeren Körperfettanteil werden wie nie herausfinden. 

Grundsätzlich können wir sagen, dass Muskeln eine Art Schutz für deinen Körper darstellen, nicht nur Verletzungen, sondern auch vor Erkrankungen.

Zudem tragen sie dazu bei, deine Knochen und Gelenke zu stützen und dabei gerade die Thematik Verletzungen und Entzündungen zu mindern.

Ein trainierter Körper mit einem gesunden Fettanteil (irgendwo zwischen 10-18%) je nach Alter,  ist weniger anfällig für altersbedingte Krankheiten.

Stärkere Knochen durch Krafttraining (bewiesen)

Hierbei gibt es durchaus einige Studien die Belegen, dass durch regelmäßiges Krafttraining deine Knochen gestärkt werden.

Natürlich habe ich gesagt, dass wir immer wieder vorsichtig bei Studien sein müssen, jedoch kann man hier das ja genau messen.

Ausgangspunkt ist eine untrainierte Person, diese wird gemessen und nach 8-12 Wochen Zyklen erneut gemessen und das über einen Zeitraum, sagen wir mal 3 Jahre.

Hier können wir genau erkennen was sich im Körper alles tut.

Wenn du gegen Widerstände arbeitest, hier im Fitness also gegen Gewichte, setzt du deine Knochen einem kontrollierten „Stress“ aus, der sie auf natürliche Weise stärkt.

Das kann das Risiko von Osteoporose erheblich senken und deine Knochenbrüche reduzieren.

Auch Personen die bereits mit Osteoporose zu kämpfen haben und oder diese Diagnose erhalten haben, können jetzt etwas dafür tun.

Lies hier weiter: Osteoporose

Das kann auch direkt eine Fitnessmotivation sein =) 

Steigere dein Selbstvertrauen

Kraft und oder Fitnesstraining steigert nicht nur deine körperliche Fitness, sondern auch dein Selbstbewusstsein.

Die Psychologie funktioniert hierbei ganz einfach mit Belohnungen.

Es ist einfach das gute Gefühl, dein gesetztes Ziel zu erreichen. Je mehr Fortschritte du machst, desto eher wächst dein Selbstvertrauen und dein Selbstbewusstsein.

Ein trainierter Körper geht ganz anders durch den Alltag und Menschen, die regelmäßig trainieren,  haben in der Regel ein stärkeres Selbstwertgefühl und dadurch ein gesteigertes Selbstbewusstsein, na wenn das nicht mal deine Fitnessmotivation pusht.

Selbst wenn dein Alltag bedeutet Hindernisse zu überwinden oder deine persönliche Bestleistung zu erreichen, jeder Erfolg im Krafttraining stärkt dein Selbstbewusstsein und macht dich mental resilienter.

Gesundheit auf ganzer Linie und für den ganzen Körper

Prinzipiell hast du bei regelmäßigen Krafttraining viele Vorteile.

Es hält deinen Körper aktiv, verbessert die Durchblutung, reduziert Entzündungen und kann chronischen Erkrankungen vorbeugen.

Zudem ist es nachgewiesen das Krafttraining deine Immunabwehr stärkt und aktiv hält und du weniger anfällig für Krankheiten bist.

Egal welche Art von Empfehlungen zur Regelmäßigkeit da draußen rumschwirren, fakt ist jede Art von Bewegung und gewissen Leistungen die dein Körper über den Alltag hinaus leistet, ist gut für dich.

Krafttraining ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Psyche.

Ganz klarer Favorit, nicht nur Kraftsport, sondern auch jegliches andere Ausdauer und Krafttraining hilft dir dabei, Stress abzubauen und hebt deine Stimmung, indem es die Ausschüttung von Endorphinen anregt.

Diese natürlichen und ganz tollen Glückshormone sorgen für eine bessere mentale Verfassung dazu kommen ja noch deine Erfolgserlebnisse, diese können sogar Ängste und depressive Verstimmungen lindern.

Eine Studie hierzu: Krafttraining bei Depressionen

Viele Menschen finden im Training eine mentale Stütze und bewältigen so besser alltägliche Belastungen. Dazu zählt auch der soziale Kontakt.

Dein Herz macht sich stark

Neben dem klassischen Ausdauertraining kann auch Krafttraining dein Herz-Kreislauf-System unterstützen.

Dein Herz ist ein Muskel, der sogenannte Herzmuskel eine Art von glatt und quergestreifter Muskulatur.

Dieser Teil von Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining kann dein Herz gesund halten und das Risiko für Herzkrankheiten reduzieren. Wir reden immer nur von KANN nicht wird, da wir Menschen so unterschiedlich sind.

Es gibt jedoch Grundgesetze und dieses ist eines davon.

Menschen mit bereits bestehenden Herzerkrankungen können von Krafttraining profitieren, wenn sie vorab alles abgecheckt haben und das unter ärztlicher Aufsicht.

Rückenschmerzen ade oder eher lindern

Ich habe selbst den Test gemacht und mich 10 Wochen lang mit Pilates beschäftigt und ausgeübt, das Resultat: Ein wirklich kräftiger Rücken. 

Dadurch können deine Rückenschmerzen gelindert werden, denn ich finde das immer total witzig (also nicht witzig) wenn Leute einfach so sagen, du hast Rückenschmerzen dann musst du deinen Rücken stärken.

Ja prima, dann hast du einen gestärkten Rücken der schmerzt.

Fakt ist jedoch, dass eine starke Muskulatur deine Wirbelsäule unterstützen und entlasten kann und das sorgt für eine gesunde Körperhaltung.

Also, wenn das deine Fitnessmotivation nicht steigern kann und dich aus dem Tief herausholt, haben wir nachfolgend noch ein paar Anregungen für dich zusammengestellt.

SMART FORMEL

Die SMART FORMEL zur Zielerreichung

Die SMART-FORMEL kann dir sehr gut helfen bei deiner Fitnessmotivation, denn diese Formel zeigt dir einen realistisches Ziel welches du verfolgen kannst.
Wir haben gelernt, dass man sich Ziele setzen soll, diese in kleine Schritte einteilen und dann werden diese auch erreicht.
 
Aber wenn du keine Motivation hast diese Schritte anzugehen, geschweige denn eine Fitnessmotivation wenn es zum Training geht, dann kannst du dir diese Formel immer wieder ins Gedächtnis rufen und dann sollte das auch wieder klappen. 
 
SMART-FORMEL, wird unterteilt in die Buchstaben, S., M., A., R., T.
 
Dabei stehen die Buchstaben für:
S – Spezifisch
M – Messbar
A – Attraktiv
R – Realistisch
T – Terminiert
 
Dabei solltest du diese genauso durchführen.
Hier ein Beispiel: Ich will abnehmen!
Das ist dein Ziel, aber es wird dich nicht weiterbringen.
 
Hier ist dein SMART-Formel Ziel:
 
Ich will 15Kg innerhalb der nächsten 6 Monate abnehmen und wieder in mein Sommerkleid passen. 
 
oder
 
Ich will bis zum 11.11.2024 ein Körpergewicht von 75Kg auf der Waage sehen und wieder in meine tolle Winterjacke passen.
FITNESS MIT SYSTEM

Mit System zur Fitnessmotivation

Es ist ganz natürlich und auch Sinne des Menschen, dass deine Fitnessmotivation zu Beginn nachlässt, sofern du keine Erfolge siehst und oder dein Vorhaben kein System hat. 
Viele Menschen da draußen beginnen einfach mal so mit der Fitness und mit dem Training des Körpers ohne dabei ein Plan oder System aufzustellen, welches sie zum Ziel führen wird.
Dabei ist es so einfach.
Du machst eine Bestandsaufnahme deines derzeitigen Fitnesslevels und deines Körpers.
 
Dann stellst du dir ein Plan ein System auf, mit welchem du Beginnen möchtest um deine Fitnessziele zu erreichen.
Sobald dein System, deine Planung steht, geht es an die Ausführung.

Nach dem deine Ausführung abgeschlossen ist, wird das ganze überprüft und reflektiert ob die Methoden die du gewählt hast dich zu deinem Ziel bringen.

Sollte dies nicht der Fall sein, musst du ein paar Stellschrauben drehen und in die nächste Planung gehen.

Das ist der ewige Kreislauf der Trainingssteuerung und Trainingsplanung.

SELBSTBEWUSSTSEIN

Ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln

Ein ganz wesentlicher Punkt für deine Fitnessmotivation ist auch dein Selbstbewusstsein.

Diese Komponente wird nämlich immer wieder vernachlässigt, denn je selbstbewusster du an dein Training rangehst und auch dich selbst glaubst, desto eher wirst du Erfolge sehen und deine Fitnessmotivation verblasst nicht so schnell.

Fitness ist ein Marathon

Denke immer daran, schnelle Erfolge sind nicht das Ziel eines Trainings, sondern die Ausdauer.
Bereits Bruce Lee sagte einst: „Ich fürchte nicht denjenigen der 1000 Schläge kann, sondern den der einen Schlag, 1000 mal geübt und trainiert hat.“
 
Darum geht es.
Du sollst an deinen Ziele dran bleiben und dabei Schritt für Schritt zum Ziel gehen.
Beachte das kurzfristige Erfolge immer den Nachteil haben, dass sie langfristig schaden können. Als höre auf deinen Körper und trainiere regelmäßig.
Dann kommt der Erfolg von ganz alleine.
 
Viel Freude auf deinem Fitnessweg und deinem Weg zu deiner Fitnessmotivation.

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